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19.01.08

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Produktionsmethoden und Ausrüstung

Begonnen haben wir mit einer normalen VHS Videokamera. Geschnitten haben wir damals mit zwei Videorekorder. Die Steigerung war dann eine geliehene SVHS Kamera. Letztendlich arbeiten wir nun seit 5 Jahren mit einer Canon XM1 MiniDV Kamera und sind sehr zufrieden.

Auf der Schnitt-Seite haben wir mit einer Pinnacle Studio 1.5 angefangen, danach haben wir uns in Adobe Premiere 6.0 eingearbeitet. Nach einigen schlechten Erfahrungen haben wir uns für eine Pinnacle Liquid 5.5  Lösung entschieden. Kombiniert mit einem DVD Brenner können wir nun voll-digitale DVD-Produktionen machen.

Das kleine Kappesproduction Video Lexikon:

Analoges Video: Ein Video wird als ‚analog' bezeichnet, wenn das Videosignal magnetisch ist (genauso wie Audio-Bänder). Es ist der übliche Standard für Hi8, Video8, VHS- und S-VHS-Videoformat.

Auflösung: Sie ist ein Grundmaß zur Ermittlung der auf dem Display befindlichen Informationsmenge. Gewöhnlich wird Sie als „Lxl" bezeichnet. „L" steht für die horizontale Auflösung und „l" für die vertikale Auflösung. Je größer die Zahl, desto besser; da somit mehr Details sichtbar sind. Mögliche Auflösungen bei Grafikkarten sind meistens 640x480, 1024x768, 1125x864 ... Die Auflösung im PAL-Standard beträgt 768x576 oder 720x576.

Digitales Video: Ein Video wird als ‚digital' bezeichnet, wenn das Videosignal aus einer Serie von 0 und 1 aufgebaut ist.

DV: (Digital Video) Ein mit VHS oder Hi8 vergleichbares Format, das jedoch im Unterschied zu anderen Programmen ein systemeigenes digitales Videoformat darstellt. Das bedeutet, daß ein DV-Band nur aus 0 und 1 bestehende Serien enthält. Die DV-Kompression erfolgt direkt durch den DV-Camcorder.

DVD-ROM: Ein DVD-ROM-Laufwerk sieht wie ein CD-ROM-Laufwerk aus, ist aber zum Abspielen von DVDs (Digital Versatile Disks) ausgelegt, selbst wenn es auch normale CD-ROMs lesen kann.

DVD-Home-Laufwerk: Ein DVD-Laufwerk für Amateure sieht genauso aus, wie ein VCR- oder ein Video-CD-Laufwerk. Es ist aber zum Abspielen von Video-DVDs ausgelegt.

Effekt: Ein Effekt ist eine Veränderung eines Standbilds oder eines Film-Einzelbilds. Die meisten Softwareprogramme zur Videobearbeitung, wie zum Beispiel Studio bieten verschiedene Effekte, die Sie auf Ihre Videos anwenden können.

Einzelbild: Ein Film ist aus 25 Bildern pro Sekunde aufgebaut (PAL/SECAM). Ein Einzelbild ist eines dieser 25 Bilder.

Festplatte: Eine Festplatte ist eine enorme interne Diskette, auf der all Ihre Daten, Programme und Systemdateien gespeichert sind. Meistens trägt Ihre Festplatte den Namen „C:".

FireWire: Der Name, den Apple seiner IEEE 1394 Schnittstelle gegeben hat.

Footage (Videoband): Bezeichnung für Ihren ursprünglichen Film bzw. Ihr Ausgangsvideo. Wenn Sie Aufnahmen mit Ihrem Camcorder machen, so enthält das Band Ihre Footage.

Helligkeit: Es handelt sich um die von Ihrem Video ausgesandte Lichtintensität.

iLink: Der Name, den Sony seiner IEEE 1394 Schnittstelle gegeben hat.

Kompression: Ein dekomprimiertes Video bedeutet ungefähr 20MByte pro Sekunde. Ein komprimiertes Format wird benutzt, um weniger Platz auf der Festplatte in Anspruch zu nehmen, damit Sie sehr viel mehr Daten aufzeichnen können. Wenn die Datei geöffnet werden soll, wird sie über den Computer dekomprimiert, um sie in ihr ursprüngliches Format zu bringen, damit sie abgespielt werden kann.

Kompressionsrate: Die Kompressionsrate ist eine Zahl, die Aufschluß darüber gibt, wie ein Bild komprimiert wurde. Angenommen wir haben ein Bild von 1 MByte (1 048 576 Byte) und komprimieren es auf 128 KByte (131 072 Byte). Die Kompressionsrate beträgt dann: 1 048 576 / 131 072 = 8. Das entspricht einer Kompressionsrate von 8:1. Die DV-Kompressionsrate zum Beispiel ist 5:1 (d.h. Sie benötigen eine Festplatte mit einer konstanten Übertragungsgeschwindigkeit von 3,6MByte pro Sekunde).

Kontrast: Er gibt Auskunft darüber, wie groß der Unterschied zwischen dem weißesten Weiß und dem schwärzesten Schwarz in einem Video-Einzelbild oder in einem Standbild ist.

MPEG-1: Eine von einer Arbeitsgruppe der internationalen Organization for Standardization (Organisation für Normung) entwickelte Norm zur Audio- und Videokompression. Sie wird vorwiegend zum Broadcasting auf CDs eingesetzt.

MPEG-2: Die zweite Version des MPEG-Formats. Sie ist um ein Vielfaches effizienter als die erste Version und wird sogar für DVDs eingesetzt.

NTSC: Diese Abkürzung steht für Never Twice the Same Color (Nie zweimal dieselbe Farbe), Never The Same Color (Nie dieselbe Farbe) oder National Television Standards Committee (Nationales Komitee für TV-Normen), je nachdem, um welches Thema es gerade geht. Technisch gesehen ist NTSC lediglich ein Schema zur Farbmodulation. Zur seiner vollständigen Spezifizierung, sollte ein Farbsignal als (M) NTSC bezeichnet werden. „NTSC" wird allgemein (obgleich fälschlicherweise) auch zur Bezeichnung sämtlicher 525/60 Videosysteme verwendet.

PAL: PAL steht je nach Situation für Phase Alternation Line (Phasenverschiebungszeile), Picture Always Lousy (stets schlechtes Bild), oder Perfect At Last (schließlich perfekt). Technisch gesehen ist PAL lediglich ein Schema zur Farbmodulation - PAL ist in Europa, was NTSC in Nordamerika bedeutet. „PAL" wird allgemein (obgleich fälschlicherweise) auch zur Bezeichnung sämtlicher 625/50 Videosysteme verwendet.

RGB: Abkürzung für rot, grün, blau.

SCSI: SCSI ist die technische Abkürzung für einen Modus zur Übertragung von Daten zwischen Ihrem SCSI-Gerät (Festplatte, CD-ROM-Laufwerk ...) und Ihrem Prozessor. Meistens ist dieser Übertragungsmodus schneller als die anderen, wodurch Ihr Computer schneller arbeiten kann.

SECAM: Ein dem PAL sehr ähnliches Farbvideoformat. SECAM steht für „Sequentiel Couleur Avec Memoire" (da es von französischen Technikern entwickelt wurde) oder „Sequentiell Farbe mit Speicher".

Soundkarte: Eine Soundkarte ist ein Gerät, mit dessen Hilfe Sie auf Ihrem Computer über Audiosignale verfügen. Ohne Soundkarte hätten Sie beim Abspielen keinen Ton, Sie könnten keine Audio-CD anhören ...

Speicher: Der Speicher eines Computers wird als Festplatte oder RAM-Speicher bezeichnet. Die Festplatte ist ein magnetischer Datenträger, auf dem die zum Betrieb Ihres Computers benötigten Daten gespeichert sind. Der RAM-Speicher besteht aus Transistoren, auf denen die Daten gespeichert sind, die der Computer gerade benutzt.

S-Video: S-Video bedeutet „Separate Video". Es werden eher separate Luma (Y') und Chroma (C) Videosignale benutzt, statt eines einzelnen Composite-Videosignals. Aufgrund dieses Hauptunterschieds sind S-Videosignal im Vergleich zu einem Composite-Video qualitativ hochwertiger.

Verlustfrei: Der Begriff verlustfrei wird bei der Bildkompression verwendet. Verlustfreie Bildkompression liegt vor, wenn das dekomprimierte Bild mathematisch genau mit dem ursprünglichen Bild übereinstimmt. Ein Bild (oder Einzelbild) ist verlustfrei, wenn es keinen Qualitätsverlust erlitten hat.


Videokarte: Die Videokarte (auch Grafikkarte genannt) ist das Gerät, mit dem überwacht wird, was auf Ihrem Bildschirm erscheint, die Qualität, die Anzahl der Farben und manchmal auch die Geschwindigkeit Ihrer Spiele, falls es sich um 3D-Spiele handelt.

Video-Mischvorgänge: Bei Video-Mischvorgängen werden zwei voneinander unabhängige Videos als Quellen herangezogen und miteinander vermischt.

 

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Stand: 23.08.07